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Regie

Aktuelles

»Medea«

Oper in vier Bildern von Aribert Reimann

Aalto Musiktheater Essen

23. März 2019

zur Premiere »Martha« am 7. Dezember 2018:

 

Premiere von »Martha oder der Markt zu Richmond« begeistert Zuschauer

»Das Landestheater hat am Freitagabend dem Musiktheater das dritte Glanzlicht dieser Spielzeit hinzugefügt. „Martha oder der Markt zu Richmond" von Friedrich von Flotow spielt in der Inszenierung von Kay Link in der Gegenwart und ironisiert augenzwinkernd ganz spezielle TV-Shows.

Lang anhaltender Beifall belohnte eine überzeugende gemeinsame Leistung.«

Lipper Zeitung

 

Bauer sucht Frau in Detmold

»Dank der intelligenten und stimmigen Modernisierung durch Kay Link, die ganz mit dem Witz der Partitur einher geht, gerät der Abend zum unterhaltsamen
Vergnügen.
[...] Mit reichlich Humor und Esprit verlegt Regisseur Kay Link diese Story ins Hier und Jetzt und lässt die beiden Damen bei einer Art „Bauer sucht Frau“ an zwei Landwirte geraten. Mit Augenzwinkern entlarvt er damit den TV-Heiratsmarkt, denn wer die Show beim Sender mit den drei bunten Buchstaben schon einmal gesehen hat, wird irgendwie den Eindruck nicht los, dass da eher billige Arbeitskräfte gesucht werden, die die seit Jahren nicht mehr geputzte Bude einmal richtig durchwischen, als unbedingt die große Liebe. Deshalb lässt sich der Markt für landwirtschaftliche Arbeitskräfte aus dem England zu Beginn des 18. Jahrhunderts problemlos dreihundert Jahre in unsere Zeit holen. Link erliegt dabei nicht der Versuchung, einen Schenkelklopfer nach dem anderen zu präsentieren,
sondern arbeitet mit feiner, oft subtiler Komik
und schafft zusammen mit der Ausstatterin Nora Johanna Gromer eine originelle TV-Kulisse auf den Brettern des Landestheaters samt trachtenartiger Kleidung inklusive des einen oder anderen modischen Fehlgriffs, wie man ihn aus der TV-Show kennt. Die Produktion spiegelt
so die Leichtigkeit und den Witz von Friedrich von Flotows origineller Partitur, die vor eingängigen Melodien – auch jenseits des Volksliedes "The Last Rose of Summer" – nur so sprüht.

Das Ensemble ist mit seiner hinreißenden Begabung für Komik und seinen klangschönen Stimmen aber auch wie gemacht für diese romantische Komposition. [Es] hat spürbar Freude an seiner Aufgabe, gefällt sich in seiner Rolle und so springt der Funke mühelos über aufs Publikum, das begeistert ist am Ende des Abends und allen Beteiligten lange anhaltend applaudiert – auch dem Produktionsteam um Kay Link, dem mit seiner „Bauer sucht Frau“-Persiflage Unterhaltung im besten Sinne gelungen ist.«

Der Opernfreund
 

Kay Links Wiener Inszenierung von »Oreste« wurde zu den Händel Festspielen Halle eingeladen. Am 2. und 3. Juni 2018 gastierte das junge Ensemble des Theater an der Wien  im Theater Bernburg.

 

»Ein Stück über menschliche Abgründe, aber auch ein eindringliches Plädoyer für die Kraft der Zivilgesellschaft.« ORF Fernsehen (ZIB – Zeit im Bild)

 

In selbstbewußter Regietheater-Tradition

»Eine Geschichte von brennender Aktualität.« Wiener Zeitung

 

Spannend

»Eine spannende Geschichte mit Reflexen auf die Gegenwart.« Deutschlandradio Kultur (Sendung Fazit)

 

Spannende Musiktheaterproduktion

»Regisseur Kay Link verlegt die Handlung in eine moderne Diktatur, die wie Nordkorea anmutet, in eine Szenerie aus Bunkern, Bomberflugzeugen und Kasernen. Seine eindrückliche Botschaft: Abschottung nach außen führt zu Staatsterror, sprich Krieg im Inland.« Deutschlandfunk

 

Tyrannenmord als Koloraturensport

»Link [streift] bei seinem Kammeroper-Debüt nicht nur das Flüchtlingselend, sondern auch die Themenbereiche Überwachungs- und Polizeistaat, ohne diese allzu plakativ auszubreiten. Vielmehr legt er subkutan vorhandene Bezüge offen, Ambivalenzen der Charaktere.« APA

 

Händels Oreste überzeugt

»Stimmig und gut gemacht. Empfehlenswert.« Kurier

 

Slaughter on Tauris: Handel's Oreste at the Kammeroper

»Surprisingly strong theatrically, often musically, too.« bachtrack.com

 

Musikalisch packend, szenisch interessant

»Auch wenn Kay Link die Bühne in dunkles Licht taucht, auf Farben verzichtet seine Inszenierung keineswegs.«  Die Presse

 

Vital und aktuell

»Die Neuproduktion des Theater an der Wien zeigt wie aktuell die barocke Oper ist. Regisseur Kay Link versetzt das griechische Drama in eine paranoide Dystopie und verleiht diesem eher schweren Stoff eine Vitalität.« ORF Radio

 

Die ausführlichen Rezensionen, Aufführungsfotos etc. finden Sie auf der Stückseite zu ORESTE.

Im November war schließlich die letzte Vorstellung von »Vater« am Theater Coburg.

 

»Sensibel und stilsicher, spannend und unterhaltsam bringt Kay Link diese bewegende Szenenfolge, in der Humor und Traurigkeit, Situationskomik und Erschütterung so nahe beieinander liegen, auf die Bühne. Und am Ende geschieht, was man im Studio selten sah: Stehender Applaus für das großartige Ensemble  [...] Ein bewegender Abend, an dem auch gelacht werden darf. Ein nachhaltiges Theatererlebnis, das unaufdringlich sensibilisiert. Perfekt!«

Neue Presse

 

»Gastregisseur Kay Link hat die spannende Szenenfolge im klinisch-nüchternen weißen Raum von Ausstatter Frank Albert sensibel und durchaus humorvoll inszeniert. […] Stück wie Inszenierung glauben trotz allem an eine Leichtigkeit des Seins, die das Bedrohliche nicht übermächtig werden lässt.«

Coburger Tagblatt

 

Auf der Stückseite von VATER können Sie die ausführlichen Rezensionen nachlesen.

nach der »Fledermaus«-Premiere am Theater Stralsund

 

Turbulent servierte Krise der Gesellschaft

»Nach gut drei Stunden spendete ein volles Haus dem Team um Kay Link (Inszenierung), Christof von Büren (Bühne und Kostüme) und Generalmusikdirektor Florian Csizmadia reichlich Beifall. Er galt einer Aufführung, die man durchaus ungezwungen und unbeschadet ins Heute holte, ansonsten aber an der turbulent ausgespielten Brisanz des weder individuell noch gesellschafspolitisch gar nicht so problemlosen Geschehens im Wien jener Zeit (Existenzgefährdender Börsenkrach) keinerlei Abstriche machte. Im Gegenteil! Viel Munterkeit, viel Laune, viel Witz. [...] Gespielt wurde dort mit kraftvoller Hingabe und professionellem Geschick sowie Gespür für das sonst leicht überhörbare künstlerische Gewicht speziell des Musikalischen. [...] Fazit: Ein gelungener Abend!«

Ostsee-Zeitung

Seit dem Wintersemester 2016/17 hat Kay Link einen Lehrauftrag an der Folkwang-Universität der Künste im Fachbereich Musical.